Kündigung des Mietvertrages

In Streitfragen mit Mietern brauchen Sie qualifizierte Ratgeber!

Hier finden Sie Informationen und Gerichts-Urteile zum Thema Kündigung von Mietverträgen. Haben Sie spezielle Fragen und Themen rund um die Vermietung oder zur Kündigung eines Mieters, dann rufen Sie uns an. Pieroth Immobilien & Hausverwaltung ist seit mehr als 2 Jahrzehnten auf die Vermietung von Wohnungen spezialisiert. Durch regelmäßige Fortbildungen und tägliches Studium von Urteilen und Fachliteratur frischen wir unser Wissen im Mietrecht kontinuierlich auf. Gerne empfehlen wir Ihnen auch einen Fachanwalt für Mietrecht. 


Unter welchen Voraussetzungen kann ein Vermieter wegen Mietrückstands fristlos kündigen?

Kommt ein Wohnungs­mieter mit seinen Miet­zahlungen in Rückstand, droht ihm eine Kündigung durch den Vermieter. Doch unter welchen Voraus­setzungen kann ein Vermieter wegen Miet­rückstands fristlos kündigen? > mehr

Quelle: refrago/rb

Bearbeitungsstand: 26.01.2017


Geringfügig verzögerte Mietzahlungen über kurzfristigen Zeitraum von wenigen Monaten rechtfertigen weder fristlose noch ordentliche Kündigung wegen Zahlungsverzugs

Zahlt ein Wohnungsmieter mit geringer zeitlicher Verzögerung seine Miete über einen kurzfristigen Zeitraum von wenigen Monaten, so rechtfertigt dies weder eine fristlose noch eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses, wenn das Mietverhältnis über zwölf Jahre beanstandungsfrei verlief. In diesem Fall ist die Pflichtverletzung des Mieters nicht erheblich. Dies hat das Landgericht Berlin entschieden.

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© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 27.01.2017
Quelle: Landgericht Berlin, ra-online (vt/rb)


Häufige und intensive Beleidigungen und Bedrohungen rechtfertigen ohne vorherige Abmahnung fristlose Kündigung des Mieters

Beleidigt und bedroht ein Mieter häufig und intensiv Mitmieter, Mitarbeiter des Vermieters und den Vermieter selbst, so rechtfertigt dies auch ohne vorherige Abmahnung die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses gemäß § 569 Abs. 2 BGB. Denn in diesem Verhalten liegt eine erhebliche Störung des Hausfriedens. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Berlin-Lichtenberg hervor.

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© kostenlose-urteile.de (ra-online GmbH), Berlin 24.01.2017
Quelle: Amtsgericht Berlin-Lichtenberg, ra-online (zt/GE 2017, 55/rb)


Letzte Aktualisierung dieser Seite am 13.02.2017